Pflanzen fürs Nano-Aquarium – welche Pflanzen für den Nano-Cube

Ideale Pflanzen für das Nano-Aquarium

Pflanzen fürs Nano-Aquarium sollten im Allgemeinen logischerweise nicht riesig werden – eine Echinodorus argentinensis mit einer Wuchshöhe von 50–60 cm ist da weniger passend.

Erst die Pflanzen machen das Nano-Aquarium zusammen mit schönen Steinen oder einer Wurzel zu einem Blickfang.

Dabei erfüllen Aquariumpflanzen nicht nur den rein dekorativen Zweck. Sie sind gleichzeitig für das biologische Gleichgewicht und Wohlbefinden der Lebewesen zuständig. So bietet ein ausreichend bepflanztes Aquarium nicht nur viele Rückzugsmöglichkeiten für kleine Fische oder Garnelen, sondern eignet sich auch als Futterquelle. Gerade Moose und feinblättrige Pflanzen horten eine Menge Mikroorganismen, die sowohl Fischen als auch Garnelen als Nahrung dienen. Zudem lässt sich ein gut bepflanztes Nano-Aquarium viel einfacher von Algen frei halten, da ihnen die nötigen Nährstoffe entzogen werden.

Das der Platz im Nano-Aquarium sehr begrenzt ist, haben wir uns dazu entschlossen, kleinere Pflanzen in den Nano-Cube einzusetzen.

Welche Pflanzen eignen sich für ein Nano-Aquarium?

Zartes Lebermoos

Monosolenium tenerum, auch als zartes Lebermoos bekannt, ist ideal für den Bodengrund und kann auf flachen Steinen und an Wurzeln aufgebunden werden. Der Vorteil zu vielen Moosarten ist, dass es am Boden bleibt und nicht aufschwimmt.
Es bildet etwa ca. 5cm hohe Polster und wächst anschließend schnell in die Breite. So kann man einen schönen grünen „Teppich“ am Bodengrund anlegen. Zudem ist das Monosolenium tenerum eher anspruchslos, was Wasserwerte und Lichtmenge betrifft. So kann es auch ich etwas dunklere Ecken im Nano-Aquarium gepflanzt werden.
Ideale Wasserwerte: Temp. 10°C – 27°C, ph 6-8

Flammenmoos

Das aus Südostasien stammende Taxiphyllum spec. Flame, oder Flame-Moos ist ein sehr schönes Gestaltungsmittel für Nano-Aquarien. Wie der Name es schon verrät, wachsen die Triebe aufrecht und etwas verdreht und erinnern so sehr stark an züngelnde Flammen. Durch das Aufbinden des Flammenmooses auf Wurzeln und Zweigen erzielt man eine besonders attraktive gestalterische Wirkung, derzeit sind solche „Moos-Bäume“ bei Aquarianern sehr beliebt. Pflege und Kultur sind relativ einfach, das Moos lässt sich problemlos zurückschneiden. Im Gegensatz zu anderen Moosen benötigt das Flammenmoos etwas mehr Licht.
Ideale Wasserwerte: Temp. 17°C – 28°C, ph 6-8

Zwergnadelsimse

Die Eleocharis pusilla oder auch Zwergnadelsimse wachsen im Pazifik vor Neuseeland und Australien. Die grasartige Pflanze ist ideal für den Vordergrund des Aquariums, da sie recht klein bleibt. Sie liebt eher kühleres Wasser, wächst aber auch bei höheren Temperaturen. Durch Ausläufertriebe bildet sich – wenn auch langsam – nach und nach ein dichter Pflanzenteppich. Beim Einpflanzen empfiehlt sich ein kompletter Rückschnitt und ein Teilen des Pflanzenpolsters. Die geringe Größe und das mäßig schnelle Wachstum macht die Zwergnadelsimse zu einer sehr beliebten Pflanze für Nano-Aquarien.
Ideale Wasserwerte: Temp. 1°C – 26°C, ph 5-7

Limnophila sessiliflora

Auch wenn der Name sich etwas komisch anhört, gehört die Limnophila sessiliflora zu einer beliebten Pflanze für Nano-Aquarien. Sie ist eine schnellwachsende Pflanze aus dem südostasiatischen Raum. Die ideale Position im Aquarium ist der Hintergrund, da die Limnophila sessiliflora bis zu 50 cm hoch werden kann. Ein regelmäßiger Rückschnitt ist also notwendig. Bei ausreichend Licht und idealen Wasserwerten färben sich die Spitzen der feinfiedrigen Stängelpflanze rostbraun.
Ideale Wasserwerte: Temp. 22°C – 28°C, ph 5-8

Vor dem Einsetzen in den Nano-Cube: Pflanzen wässern

Bevor ihr die Pflanzen ins Aquarium setzt, sollten diese nach dem Kauf erst einmal gewässert werden. Dazu solltet ihr sie von dem Schaumstoff oder Substrat befreien, so dass die Wurzeln frei liegen. Auch abgestorbene oder alte Blätter können da schon mal aussortiert werden. Anschliessend legt ihr die Pflanzen in einen mit lauwarmen Wasser gefüllten Eimer oder eine Schale. Das Wasser sollte da nach Möglichkeit jeden Tag erneuert werden. Empfehlenswert ist eine Wässerungszeit von 3-5 Tagen. Erst danach sind die Pflanzen größtenteils von Schadstoffen oder Düngerrückständen befreit und können bedenkenlos ins Nano-Aquarium eingesetzt werden.

Mittlerweile gibt es aber auch Anbieter die sogenannte In-Vitro-Pflanzen anbieten, eine echte Bereicherung für Nano-Aquarianer. Diese Pflanzen sind im Labor auf einem Nährstoff-Gel gezüchtet und somit frei von Pestiziden, Giftstoffen, Schnecken und Krankheitserregern. Geliefert werden die Pflanzen in Kunststoffbechern und können problemlos über einen längeren Zeitraum gelagert werden.

Auch vor dem Einpflanzen entfällt die langwierige Wässerung. Es muss lediglich das Gel mit lauwarmen Wasser abgewaschen werden. Anschließend kann die Pflanze direkt ins Aquarium gepflanzt werden. Kleiner Tipp: Nicht den gesamten Becherinhalt als Ganzes einsetzen. Um möglichst viel rauszuholen kann die Pflanze in kleine Portionen aufgeteilt werden. Entweder mit einer Schere kleine Portionen zurechtschneiden oder per Handarbeit zerpflücken. Meist zerfällt das Pflanzenknäuel bereits beim Abwaschen des Nährstoff-Gels. So können die Wasserpflanzen gut portioniert mit einer Pflanzpinzette in das Becken gesetzt werden.

Wir haben in unserem Nano-Aquaruim ausschließlich mit In-Vitro Pflanzen gearbeitet und sind auch vom Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt.

Bevor ihr die Pflanzen ins Aquarium setzt, sollten diese nach dem Kauf erst einmal gewässert werden. Dazu solltet ihr sie von dem Schaumstoff oder Substrat befreien, so dass die Wurzeln frei liegen. Auch abgestorbene oder alte Blätter können da schon mal aussortiert werden. Anschliessend legt ihr die Pflanzen in einen mit lauwarmen Wasser gefüllten Eimer oder eine Schale. Das Wasser sollte da nach Möglichkeit jeden Tag erneuert werden. Empfehlenswert ist eine Wässerungszeit von 3-5 Tagen. Erst danach sind die Pflanzen größtenteils von Schadstoffen oder Düngerrückständen befreit und können bedenkenlos ins Nano-Aquarium eingesetzt werden.

Mittlerweile gibt es aber auch Anbieter die sogenannte In-Vitro-Pflanzen anbieten, eine echte Bereicherung für Nano-Aquarianer. Diese Pflanzen sind im Labor auf einem Nährstoff-Gel gezüchtet und somit frei von Pestiziden, Giftstoffen, Schnecken und Krankheitserregern. Geliefert werden die Pflanzen in Kunststoffbechern und können problemlos über einen längeren Zeitraum gelagert werden.

Auch vor dem Einpflanzen entfällt die langwierige Wässerung. Es muss lediglich das Gel mit lauwarmen Wasser abgewaschen werden. Anschließend kann die Pflanze direkt ins Aquarium gepflanzt werden. Kleiner Tipp: Nicht den gesamten Becherinhalt als Ganzes einsetzen. Um möglichst viel rauszuholen kann die Pflanze in kleine Portionen aufgeteilt werden. Entweder mit einer Schere kleine Portionen zurechtschneiden oder per Handarbeit zerpflücken. Meist zerfällt das Pflanzenknäuel bereits beim Abwaschen des Nährstoff-Gels. So können die Wasserpflanzen gut portioniert mit einer Pflanzpinzette in das Becken gesetzt werden.

Wir haben in unserem Nano-Aquaruim ausschließlich mit In-Vitro Pflanzen gearbeitet und sind auch vom Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt.

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