Der richtige Standort fürs Nano-Aquarium

Aquarium auf Sideboard

Gerade für die richtige Größe fürs Nano-Aquarium entschieden und nun heißt es, den richtigen Standort fürs Aquarium finden!

Wo soll mein Aquarium bloß stehen? Was muss ich bei dem richtigen Standort beachten? Worauf kommt es an? Viele Einsteiger unterschätzen immer noch die Wahl des richtigen Standortes für das erste Aquarium. Es gibt einige Probleme auf die du achten musst.

Klar, das Nano-Aquarium ist sicherlich ein Blickfang und möchte gerne auch dekorativ präsentiert werden. Ob im Wohnzimmer auf einem Sideboard, auf dem Schreibtisch, oder als Hingucker im Flur. Bevor man sich für einen Standort entscheidet, sollten man jedoch einige grundsätzlichen Dinge beachten.

Als erstes sollte das Becken auf eine spezielle flächige Aquariumunterlage oder einer passend zugeschnittenen Styroporplatte gestellt werden, um dem Druck des Beckenbodens massiv gegen zu wirken. Ein 300 l fassendes Aquarium wiegt mit allem Zubehör, Wasser und Eigengewicht mehr als 300 kg. Die Auswirkungen des Gewichtes auf die Zimmerdecke, auf die Möbel, auf ein Tragegestell sind bei der Aufstellung zu berücksichtigen.

Kein direktes Sonnenlicht oder Hitze

Strahlender Sonnenschein ist zwar schön, aber tut dem Nano-Aquarium gar nicht gut. Standorte in direkter Fensternähe sind denkbar ungeeignet, erst recht, wenn die Ausrichtung nach Süden liegt. Denn direktes Sonnenlicht erhitzt nicht nur das Wasser zu sehr, es fördert ebenso den Algenwuchs im Becken. Ein Problem, welches gerade Anfänger nicht problemlos in den Griff bekommen könnten.

Neben dem zu starken Lichteinfall kann es, gerade im Sommer durch das direkte Sonnenlicht auch schnell zu einer zu starken Erhitzung des Nano-Aquariums kommen. Auch ein Standort direkt an einer Heizung ist nicht ratsam, da Fische und Pflanzen. Schnell ist gerade bei kleinen Becken mit Temperaturschwankungen zu rechnen.

Kein zu belebter Standort für Ruhe im Aquarium

Auch die Platzierung in die Mitte eines Raumes ist nicht optimal. Denn auch Fische benötigen einen Rückzugsort – eine dunkle Ecke beispielsweise. Zuviel Bewegung – dazu gehören auch die Erschütterungen – um das Becken herum stresst die Fische nur unnötig.

Geeignete Oberfläche

Auch ein vermeintlich kleines Nano-Aquarium wiegt mit Steinen ausdekoriert und mit Wasser gefüllt gerne über 30 kg. Die Tischplatte oder das Sideboard sollten dieser Belastung standhalten können und das auch über eine lange Zeit!

Ebenfalls sollte man sich klarmachen, dass Wasserspritzer oder im schlimmsten Falle ein Glasbruch die Möbel beschädigen könnten. Unser IKEA-PS-Schrank hat sich bisher als optimal dafür erwiesen. Idealerweise sollte auch eine Steckdose oder Steckdosenleiste in der Nähe liegen.

Um Unebenheiten auszugleichen und Erschütterungen etwas zu dämmen, sollte das Nano-Aquarium zwingend auf einer Schaumstoffunterlage* platziert werden. Diese gibt es meist in Standardmaßen oder lassen sich aber auf das nötige Format zurechtschneiden.

Auf die Erreichbarkeit des Aquarium solltest Du auch achten!

Auch sollte das Nano-Aquarium von oben gut erreichbar sein. Schließlich benötigt man genügend Platz für die regelmäßige Pflege und den Wasserwechsel. Die Abdeckklappe oder Beleuchtung sollte sich relativ einfach nach oben klappen lassen können.

Habt ihr den optimalen Standort für euer Nano-Aquarium gefunden, kann es mit der Einrichtung losgehen.
Zum nächsten Schritt: der richtige Bodengrund im Aquarium

Der richtige Standort fürs Nano-Aquarium
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