Die richtige Größe vom Nano-Aquarium: größer ist immer besser!

Nano-Aquarium Beckengröße

Nachdem Du nun alle Fragen vor dem Kauf eines Nano-Aquariums für dich beantwortet hast, kommen wir jetzt zu optimalen Größe vom Nano-Aquarium.

Welche Größe sollte mein Aquarium haben?

Nicht erst beim Kauf stellt sich die Frage nach der richtigen Größe für das Aquarium. Eine gute Planung vor der Kaufentscheidung erspart später viele unliebsame Überraschungen.

Bevor man sich nun vorschnell in den nächsten Aquaristik-Shop begibt und ein ganzes Aquarium-Paket schnürt, sollte man sich Gedanken um die richtige und geeignete Beckengröße machen.

Neben der Aquariengröße auch wichtig: der Standort des Aquariums

Zunächst einmal ist es natürlich wichtig, einen geeigneten Platz zum Aufstellen des Aquariums in der Wohnung zu finden. Damit wird eine bestimmte maximale Größe des Beckens bereits vorgegeben. Neben dem Volumen des Beckens muss aber auch das Gewicht des befüllten und mit Dekorationselementen versehenen Aquariums berücksichtigt werden. Schließlich wird eine nicht unerhebliche Last auf der Stellfläche liegen.

Je größer das Nano-Aquarium, desto besser

Grundsätzlich ist ein größeres Becken immer besser. Denn je mehr Fassungsvermögen ein Nano-Aquarium aufweist, desto größer sind auch die Gestaltungsmöglichkeiten.

Und vor allem läuft ein größeres Aquarium immer stabilier, als ein kleineres. Zudem sind auch in Sachen Besatz (meistens optimal für Nano-Aquarien: Nano-Fische, Garnelen und Schnecken) einfach mehrere Optionen geboten.

Meiner Meinung kommt es auch nicht darauf an, ob Du nun einen 20 oder lieber doch einen 30 Liter Nano-Cube dir zulegst. Die Maße unterscheiden sich nur minimal und bei deinem 30 Liter Nano-Aquarium hast du einfach mehr Vorteile.

Vorteile eines etwas größeren Nano-Aquariums:

  • mehr Gestaltungsmöglichkeiten
  • stabilere Wasserwerte
  • tote Fische/Garnelen/Schnecken fallen bei größerer Wassermenge nicht in den Wasserwerten auf
  • größere Aquarien sind nur marginal teurer, als die kleinen Exemplare

Gerade für Anfänger leichter zu starten

Speziell für Anfänger empfiehlt sich der Kauf eines möglichst großen Beckens. Aquarien mit einem Fassungsvermögen von mindestens 30 Litern, besser mehr, sind eine gute Wahl.

Die Aquarium Größe ist ein entscheidender Faktor für die Lebensqualität der im Aquarium lebenden Bewohner. Größere Aquarien sind pflegeleichter als kleine Becken. Dies gilt nicht nur für einen eventuellen Ausfall der Technik, die für den Betrieb des Aquariums unverzichtbar ist.

Ein größeres Wasservolumen verzeiht Pflegefehler eher als ein kleines Becken. Größere Wassermengen sind unempfindlicher gegen die Beeinträchtigung der Wasserwerte durch ungünstige Umweltfaktoren.

Was ist die optimale Größe für ein Nano-Aquarium?

Auf einen minimalsten Platz von 20 x 20 x 25 cm bei den kleinsten 10 Liter Becken sind der kreativen Entfaltung doch Grenzen gesetzt. Zumal man die Technik im Nano-Aquarium ebenfalls nicht außer Acht lassen darf. Denn sowohl Filter, als auch Heizstab beanspruchen ein wenig Raum des Aquariums.

Auch die Wasserwerte (Härte, pH-Wert etc.) sind in einem kleineren Becken eher Schwankungen ausgesetzt, als in einem größeren Aquarium. Das macht es gerade für Anfänger nicht unbedingt leicht.
Zu guter Letzt ist auch die Auswahl der Tiere entscheidend: je kleiner die Beckengröße, desto überschaubarer und limitierter das Angebot an Lebewesen, die man dort einsetzen kann.

Mindestgröße für Fische im Aquarium

Aquarien mit einem Fassungsvermögen von weniger als 54 Litern sind nicht dazu geeignet, Fische dauerhaft zu halten.

Einzige Ausnahme gilt hier für die sehr vielfältig gefärbten Kampffische – hier kannst Du ein männliches Exemplar einzelnd ab 20 Litern halten.

Solch kleine Becken sollten nur als Quarantänebecken zur Aufzucht von Jungfischen oder für den kurzzeitigen Einsatz, beispielsweise zur Präsentation von Züchtungen auf Messen oder Ausstellungen, benutzt werden.

Für die dauerhafte Haltung von Fischen im Aquarium geht man davon aus, dass pro „cm Fisch“ mindestens 1,5 bis 2 Liter Wasser zur Verfügung stehen sollten. Das kann aber auch nur als Faustformel dienen.

Je nach Art und Vergesellschaftung kann es erforderlich sein, ein größeres Wasservolumen bereitzustellen. Manche Fische sind ausgesprochen schwimmfreudig, andere Arten benötigen eigene Reviere, um sich von Artgenossen abzugrenzen.

Solltest du dich also mit dem Gedanken befassen, kleine Zierfische oder einen Kampffisch halten zu wollen, sollten 30 Liter das Minimum sein.

10 und 20 Liter Nano-Aquarien eignen sich eher für die Haltung von kleinen Garnelen oder Schnecken.

Mindestgröße für Garnelen im Aquarium

Eine Alternative ist, wie oben kurz eingeleitet, die Haltung von Garnelen in kleinen Nano-Aquarien. Für Wirbellose, reicht bis zu einer gewissen Anzahl auch ein solch kleines Becken, ab 20 Litern aus.

Häufig wird gesagt, dass Garnelen auch in Aquarien ab 10 Litern gehalten werden.

Wenn Du dir aber dann auch noch vor Augen führst, dass durch die Einrichtung des Aquariums (Kies, Dekomaterial und Pflanzen) noch deutlich Volumen vom Bruttoinhalt des Aquariums abgezogen wird, sollte auch einem Anfänger und vor allem einem Tierfreund klar sein, dass 10 Liter Nano-Cubes nicht geeignet sind, um Garnelen zu halten.

Also: ab 20 Litern kannst Du ruhigen Gewissens die kleinen interessanten Garnelen halten!

Wenn du ein Anfänger in der Aquaristik bist, kannst du selbstverständlich zu einem Komplett-Set greifen. Dort sind neben dem Becken auch meist Beleuchtung und Filter im Paket, die für die ersten Schritte vollkommen ausreichend sind.

Hast du schon etwas Erfahrung mit Fisch & Co, kannst du dir natürlich auch ein Becken separat kaufen und die Technik nach eigenen Wünschen zusammenstellen.

Unsere Empfehlungen für Komplett-Sets:

Empfehlungen für separate Becken:

Wir haben uns für ein SuperFish Home 60* Komplett-Set entschieden. Die Beckengröße beträgt 58,5 x 32 x 42,5 cm mit einem Fassungsvermögen von 60 Litern. Die Optik spielt für uns eine große Rolle, schließlich soll das Nano-Aquarium ein echter Blickfang werden. Das tolle an dem Becken ist, dass die komplette Technik sehr dezent versteckt ist und kaum auffällt. Die sparsame LED-Beleuchtung ist im weißen Kunststoff-Deckel verbaut und bietet neben weißem Tageslicht auch einen Nachtmodus mit blauen LEDs. Die Steuerung erfolgt über ein Touchfeld auf der Abdeckung.

Wer keine Kanten mag, kann aber auch zu den Nano-Cubes von Dennerle* greifen oder sich das Juwel Nano Vio anschauen. Diese Nano-Becken bieten abgerundete Kanten und somit eine komplett freie Sicht ins Becken. Unserer Erfahrung nach sind aber gerade diese Ränder nicht ganz einfach zu reinigen, da üblicher Magnet-Scheibenreiniger nicht ganz in die Krümmung gelangen.

 

Die richtige Größe vom Nano-Aquarium: größer ist immer besser!
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